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Aktuelle Musiker der Band

Lino Markfort

Schon im Alter von 4 Jahren begeisterte sich der Multiinstrumentalist für alles, was Klänge erzeugte. Nicht zuletzt auch, weil im ganzen Haus Gitarren seines Vaters standen. Auf langen Autofahrten forderte der kleine Lino beharrlich nach den Klängen seiner Lieblingsmusiker, wie Kéb Mo oder Jonny Lang. Im Alter von 6 Jahren übte er sich darin, seinem Vater nachzueifern und versuchte mit einer kleinen Gitarre die ersten Griffe zu erlernen. Doch vergebens, denn seine Finger waren einfach zu klein, um dem Instrument Herr zu werden. So beschloss der kleine Sturkopf, es seinen Eltern nicht leichter zu machen, als er zu Weihnachten von seiner Großmutter eine kleine Blechtrommel als Geschenk bekam. Er trommelte am 1. Weihnachtsfeiertag alle mühelos mit großem Getöse und einem Trommelwirbel aus dem Bett. Nun war kein Halten mehr, denn offensichtlich hatte der kleine Mann seine Passion entdeckt. Also ging es ans Konservatorium in Plauen. Erst in den musikalischen Vorkurs und dann, da sein Wissensdurst zu groß war, in den richtigen Schlagzeugunterricht zum Schlagzeuglehrer Peter Weller. Mit seiner Mutter schrieb er schnell die ersten Schlagzeugsoli, um die Schulfeiern und Einschulungen an seiner Grundschule musikalisch zu untermalen. Den Schlagzeugunterricht setzten Antonius Grützner und Mike Müller fort. Durch die Teilnahme an Workshops und Privatstunden wurde Lino auch von Russ Miller (Nelly Furtado, Oscar Peterson), Steve Smith (Journey) und am Drummers Collective, New York City, von Pat Petrillo (Gloria Gaynor) und Fred Klatz beeinflußt. Mit 15 Jahren verbrachte er täglich mehr Zeit in Proberäumen und auf Bühnen, als in der Schule und hatte einen festen Traum: Musiker werden.

Gleichzeitig begegnete ihm im Proberaum immer wieder die Gitarre. In Lino entbrannte ein merkwürdiges Gefühl – er konnte nicht an einer Gitarre vorübergehen, ohne sie in die Hand zu nehmen. Sein Vater, Thomas, hatte Lino`s Interesse an Gitarren auch wahrgenommen. Er beschloss, seinem Sohn eine Gitarre zu geben, um zu sehen, was es bewirken würde. Kaum hatte Lino die Gitarre, verschwand er für Tage nach der Schule in seinem Zimmer und versuchte Songs nachzuspielen. Mit erstem Erfolg spielte er in der Schule einen Song zu einer Prüfung – das Schlüsselerlebnis.
Die Gitarre und Lino sind seitdem unzertrennlich. Neben den Gitarrenstunden, die sein Vater ihm gab, begann Lino erste Gehversuche als Songwriter, nachdem er einige Grundlagen von den Songwritern seiner vorherigen Bands gelernt hatte.

„Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich meinen ersten Song geschrieben hatte. Er hieß „Mrs. Fortune“ und ich wollte meine erste große Liebe verarbeiten, da ich nicht wusste, wohin mit meinen Gefühlen, ließ ich einfach meine Gitarre für mich denken und sprechen. Es war unglaublich – für einen Moment blieb die Welt stehen und alles fühlte sich richtig an. Seitdem weiß ich, dass Musik meine Medizin in jeder Lebenslage ist. Ich hatte den Blues und habe ihn in Musik ausgedrückt…“.Lino Markfort

Neben dem Schlagzeug und der Gitarre spielt Lino Markfort auch Mundharmonika, Klavier und Bass. Er selbst ist davon überzeugt, dass er dadurch viel tiefer in seine Songs und die zugrundeliegenden Emotionen eintauchen kann.

Trotz der Bandauflösung spielte Thomas weiter Gitarre und probierte verschiedene Stilrichtungen aus. Dabei blieb er seinem Musikstil, welcher seine Wurzeln in der Blues- und Rockmusik findet, immer treu. „Für mich ist es wirklich fantastisch, dass ich zusammen mit Lino die Musik machen kann, mit der wir uns beide identifizieren und ausdrücken können.“

Thomas Markfort

Im Alter von 11 Jahren hatte er wie viele Jugendliche zu Beginn der 1970er Jahre den ersten Kontakt zur Gitarre. Mit viel Elan eifert er seinen musikalischen Vorbildern nach. Mit einer Schülerband namens „Lane“ machte er seine ersten Erfahrungen, gemeinsam mit anderen zu spielen, zu improvisieren und auch aufzutreten.

„Als Teenie verbrachte ich die Nachmittage und Abende damit in einem Proberaum zu hocken und möglichst rhythmisch zur Musik der schon „besseren“ Band Epidemy die Lichtanlage zu schalten. Mit großem Engagement versuchte ich mir irgendwie die Gitarrenriffs meiner Vorbilder abzuhören und drauf zu schaffen. Mit 19 hatte ich die Chance in einer Band als Gitarrist mitzuspielen und eigene Ideen einzubringen. Das war wirklich großartig. Zusammen mit Udo Arntzen (Drums), Markus Flocke (Keys), Hans-Jürgen Flach (Gitarre, Gesang und Querflöte) und Günther Jestel (Bass) gründeten wir die Band „Secret Wave“. Wie spielten ca. 2 Jahre zusammen und hatten einige Auftritte, die uns viel Spaß bereiteten. Durch die anschließende Berufsausbildung bzw. die Studienortwahl gingen wird dann nach den 2 intensiven Jahren des Musikmachens getrennte Wege.“Thomas Markfort
Franz Gruber

Als Bassist ist Franz Gruber der sprichwörtliche Fels in der Brandung. Nicht nur auf Bühne legt er das Fundament mit der Rhythmusgruppe, sondern auch abseits der Bühne ist er ein unverzichtbarer Teil der Band.
Im Jahr 1995 wurde er in eine musikalische Familie geboren. Sein Vater ist Gitarrist und sein Bruder Schlagzeuger.
Im Alter von 9 Jahren griff er zum Bass und seitdem lässt ihn das Instrument nicht mehr los. Er erlernte diverse Stile von Klassik, Jazz bis hin zu Rock und Pop bei internationalen Bass-Größen.
2011 lernte er Lino Markfort kennen und wurde Teil der Band We Are Rising. Ebenfalls war er fester Bestandteil der Besetzung bei Lino and The Roadrunners. Neben den Mitgliedschaften in diesen Bands musizierte er im mehreren Jazz-Kombos, Orchestern und christlichen Bands.
Für die Aufnahmen des Albums No Limit war er sofort zur Stelle. Bei den aufgenommenen Songs spielt er sowohl E-Bass als auch Kontrabass.

„Er ist voller musikalischer Ideen. Manchmal ist er wie eine Wunderbox. Dann spielt er ein jazziges Bass-Riff über ein rockiges Gitarrenriff und es klingt einfach nur super gut. Auf der Bühne kann man sich einfach auf ihn verlassen. Er weiß genau, wann er in den Vordergrund treten muss und wann er abtauchen kann. Ich bin froh einen so außergewöhnlichen Musiker und Menschen auf meiner musikalischen Reise an meiner Seite haben zu können.“Lino Markfort über Franz Gruber
„Moritz ist ein klasse Typ. Er hat gute musikalische Einfälle und weiß genau, was ein Song braucht und was nicht. Mit ihm wird es nie langweilig, denn spielt er mal nicht Keyboard, hat er immer einen guten Spruch parat und sorgt für gute Laune im Proberaum. Obendrein ist er immer pünktlich wie ein Uhrwerk. Man kann sich also auf der Bühne, als auch sonst im Leben, immer auf ihn verlassen!“Lino Markfort über Moritz Winter
Moritz Winter

Der Keyboarder von Lino and Dad erblickte 1993 das Licht der Welt. Schon im Alter von 8 Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für Tasteninstrumente. Moritz Winter lernte Lino Markfort schon während der Grundschulzeit kennen, da sie beide in derselben Schwimmhalle ihre Schwimmabzeichen erlangten. Erst im Alter von 11 Jahren sahen sich die Beiden dann im Gymnasium wieder. Im 10. Schuljahr waren sie dann in derselben Klasse und wurden gute Freunde. In ihrer Freizeit machten sie immer wieder Musik zusammen. Nach kurzer Zeit wurde Moritz Winter sogar Teil der Hausband von Familie Markfort/Seidel.
Im Jahre 2012 wurde er dann auch Mitglied der Band Lino and The Roadrunners, um dort die Band mit Klavier, Orgel bis hin zu E-Piano-Klängen zu unterstützen. Für die neue Formation Lino & Dad fiel die Wahl sofort auf Moritz Winter, da man sofort auf einer musikalischen Wellenlänge war, wie Lino Markfort sagt.

Weitere Mitwirkende Musiker am Album „No Limit“

Amely Sommer

Die junge Sängerin ist im Jahr 1997 in Plauen geboren. Sie hat unter den Musikern in der Band schon den größten Erfahrungsschatz im Musikbusiness sammeln können. 2010 gewann sie den Ki.Ka Wettbewerb „Beste Stimme 2010“, wodurch sie Teil der Band Saphir wurde. Mit der Mädchenband tourte sie durch ganz Deutschland und konnte sich als Musikerin rasch weiterentwickeln. Nachdem sich die Band Saphir Ende 2011 aufgelöst hatte, hielt sie nach anderen Bands und Musikstilen Ausschau. Da Amely Sommer am selben Gymnasium wie Lino Markfort war, lernten sich die beiden über ihre Musiklehrerin kennen. Zu diesem Zeitpunkt war Lino Markfort in die Jugendband We Are Rising eingestiegen. Schnell war er davon überzeugt, dass Amely Sommer eine gute Ergänzung für die Band sei.

Seit We Are Rising haben die beiden immer wieder zusammengearbeitet. Unter anderem hat Amely Sommer bei Lino Markfort in den Zadera Studios mehrere Stücke aufgenommen. Im Jahr 2013 wurde sie dann auch Mitglied der Band Lino and The Roadrunners.
Lino und Thomas Markfort wissen die außergewöhnliche Stimme von Amely Sommer zu schätzen.

„Amely kann ein unglaubliches Spektrum mit ihrer Stimme abdecken. Von einer zarten Ballade bis hin zu treibenden Soul-Tunes kann sie alles singen. Sie beeindruckt mich jedes Mal wieder. Es macht einfach Spaß mit ihr zu arbeiten!“Lino Markfort über Amely Sommer
„Er ist ein talentierter junger Produzent und Audio Engineer, der mit Leidenschaft seiner Berufung nachgeht. Das Arbeiten mit ihm ist unglaublich intensiv und er gibt immer 200% Prozent, wenn er eine Idee hat. Seine unerschöpfliche Kreativität und seine musikalischen Fähigkeiten helfen ihm dabei, in verschiedenste Klangwelten einzutauchen und diese hörbar zu machen. Sein professionelles Arbeiten bringt das Projekt auf eine neue Ebene!“Thomas Markfort über Maximilian Rabe
Maximilian Rabe

Der Produzent, Audio Engineer und Musiker hörte zum ersten Mal im Jahr 1993 die Töne der Welt. Aufgewachsen in Jessen, Sachsen-Anhalt entdeckte er schnell seine Leidenschaft für Musik und Ton.
In mehreren Besetzungen spielte er Schlagzeug. Zudem wagte er immer wieder den Weg hinter das Mischpult. Hier entdeckte er seine Berufung für das Recording, Mixing und Producing von Musik. Erst nahm er seine eigenen Bands auf, dann andere Musiker. Schnell machte er sich einen Namen und es zog ihn hinaus aus Sachsen-Anhalt in die großen Städte Deutschlands.
Nach dem Abitur 2011 ging er seiner Berufung nach und studierte in Berlin Audio Engineering.
2014 lernten sich Maximilian Rabe und Lino Markfort bei einem Chortreffen kennen. Als sich Maximilian Rabe Ende 2016 selbständig machte, wurde das beidseitige Interesse erneut geweckt. Nach einem kurzen Austausch über die musikalischen Vorstellungen und Ziele entschlossen sich die Beiden zu einer Zusammenarbeit für No Limit.
Bei den Recording Sessions für das Album übernahm Maximilian Rabe nicht nur den kompletten Part des Aufnehmens, sondern produzierte auch Lino & Dad. Verschiedene Verstärker wurden mikrofoniert und gegeneinander getestet, das Schlagzeug in professionellster Manier gestimmt und den Großteil der Percussion hat Maximilian auch eingespielt.